„Kinder sind der Fortschritt selbst – vertraut dem Kinde“ (Rainer Maria Rilke)
Ergotherapie in der Pädiatrie ist bei allen Kindern vom Säuglings- bis Jugendalter anwendbar, wenn ihre Entwicklung verzögert ist, ihre Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder sie von Behinderung bedroht oder betroffen sind. Dies ist zum Beispiel der Fall bei:
Wahrnehmungsstörungen
Entwicklungsverzögerungen
Konzentrationsstörungen
Störungen der Grob- und Feinmotorik
ADS/ADHS
Verhaltensauffälligkeiten/Auffälligkeiten im sozioemotionalen Bereich
Autismus
In der Therapie geht es z.B. um
Erlernen sozialer Alltagskompetenzen (Regeln einhalten, angemessener Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen)
Durch aktive lustbetonte, spielerische Übungsangebote geschieht das Lernen am effektivsten. Das Kind soll den Spaß an der Bewegung, am Ausprobieren, am Variieren und Lernen wiedergewinnen. Eventuell erworbenes Vermeidungsverhalten soll so entgegengewirkt werden damit das Kind sich und seiner Entwicklung nicht selbst im Weg steht. In der Therapie wird an den Basisfunktionen gearbeitet. Es geht nicht darum einzelne motorische oder sensorische Fähigkeiten durch zahlreiche Wiederholungen einfach stur einzuüben. Die Therapie setzt bei dem Entwicklungsstand des Kindes an. Die Stärken des Kindes, werden in der Therapie nützlich mit einbezogen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Accessibility Widget. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.